Post-Corona: Jetzt werden Marktanteile verteilt - nicht irgendwann

Die Corona-Maßnahmen werden zurückgefahren, aber die Krisenstimmung wird uns noch länger begleiten. Michael Brandtner, international bekannter Positionierungsexperte und Jörg Hasenleithner von Widerhall Digitalmarketing haben sich mit dem aktuellen Stand der Markenpositionierung und dem Verhalten in Krisen beschäftigt und ziehen daraus teils sehr gravierende Schlüsse. So kann eine jetzt überdachte Strategie in Verbindung mit einer operativen offensiven Umsetzung, Marktanteilsverschiebungen in beträchtlichem Umfang auslösen. Wer jetzt den Marketing-Kopf in den Sand steckt, ist nicht gut beraten. Auf und – allen anderen – davon ist daher die Empfehlung der Experten.

"Ultralaut" alleine reicht nicht

Man muss das Rad nicht neu erfinden, aber es muss sich ein wenig schneller drehen – so in etwa kann man den Schluss zusammenfassen, den Brandtner und Hasenleithner aus der aktuellen Situation ziehen. Für Michael Brandtner steht fest, dass genau jetzt die Zeit ist, die Positionierung eines Unternehmens bzw. einer Marke zu überdenken. Wer in der aktuellen Situation die richtigen strategischen Weichen stellt, so der Experte, wird mit Marktanteilen belohnt, die man auch nach der Krise nicht verlieren wird.
Dies gilt für große Marken und Unternehmen genauso wie für kleine Unternehmen oder auch EPUs. Abzuwarten und den Kopf in den Sand zu stecken, ist nicht die Strategie der Wahl. Was man zudem unbedingt vermeiden sollte, sind Preiskriege, in denen es nur Verlierer gibt. Das Zeitfenster für das Nachdenken und vor allem für die Umsetzung ist klein – mehr als drei bis maximal zwölf Monate, so sind die Experten überzeugt – dürften dafür nicht vorhanden sein. In dieser Zeit kann das Branding überdacht werden, entweder die Regionalität forciert, oder die Internationalisierung vorangetrieben werden. Aber auf alle Fälle ist strategisch und operativ Offensive angesagt.

Das gilt vor allem auch für die Digitalisierung. So ist sich Jörg Hasenleithner sicher, dass Corona die Zeitspanne, die man hat, um digital voll fit zu werden von fünf auf maximal zwei bis drei Jahre reduziert hat. Zwei volle Entwicklungsjahre wurden somit durch die Corona-Krise innerhalb von zwei bis drei Monaten übersprungen. Die Gründe dafür sind für Hasenleithner klar: Viele Unternehmen mussten plötzlich digitale Marketinginstrumente entwickeln, selbst wenn dies vielfach mehr schlecht als recht gelungen ist. So wurden etwa in der Eile Online Shops ohne ergänzende Traffic-Strategie entwickelt. Eilig herausgestampfte Social-Media Kampagnen gingen ins Leere, selbst schnell umgebaute Websites verfehlten ihre angedachten Ziele.
Es zeigte sich, dass Schnelligkeit und Hektik nicht die besten Fundamente sind, um nachhaltig digital erfolgreich zu sein. Vielmehr geht es in der digitalen Welt – so der Experte – darum, einen Bereich nach dem anderen zu optimieren, akribisch an Rädchen zu drehen und nicht digital „ultralaut“ zu werden. Zudem zeigte sich klar, dass man nicht einfach analoge Strategien und Prozesse auf die digitale Welt umlegen kann. Das kann und wird sicher nicht funktionieren. Automatisierung und Autonomisierung sollten das Ziel sein und im Fokus stehen.
Heißt: Die Kunden erwarten jetzt von Unternehmen und Marken mehr analoge und vor allem viel mehr digitale Sichtbarkeit: Der aktuell noch vorhandenen Unsicherheit auf Kundenseite muss mit hoher Sichtbarkeit in den relevanten Kanälen entgegengetreten werden. Dazu gehören natürlich auch relevante Inhalte, um so zu den begehrten Conversions (in welcher Form auch immer – ob Leads, Verkäufe oder Calls) zu kommen. „Digitale Belästigung“ wird– so der Experte – sicher nicht funktionieren.

Gerade in Zeiten wie diesen kann es daher klug sein, eine zweite Meinung über Strategien und operative Umsetzungen einzuholen. Michael Brandtner und Jörg Hasenleithner haben dazu ein neues digitales Format entwickelt: „Digitale Marke – von der Strategie zur Operationalisierung“. Es trifft genau die Bedürfnisse, die Unternehmen in der nächsten Zeit benötigen, um den Anforderungen regional, national oder international gewachsen zu sein.
Brandtner und Hasenleithner stehen oberösterreichischen Betrieben – ob groß oder klein – jetzt für unverbindliche Beratung zur Verfügung.

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