Geschäftsführung

Das Kernteam von Widerhall besteht aus Mag. Michael Allerstorfer und Mag. Jörg Hasenleithner. Allerstorfer (aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik) und Hasenleithner (Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketing) ergänzen sich perfekt, wenn es darum geht, Aufgabenstellungen in neuer Art und Weise aufzusetzen und zu lösen. Das singuläre Kanaldenken (z.B. "eine Online-Kampagne gehört gemacht") hat viele Unternehmen, Produkte, Leistungen in Schwierigkeiten gebracht und Marken geschädigt. Die Marketingsichtweise sollte jedoch so sein wie zu Urzeiten von Kotler, Meffert und Kulhavy, selbstverständlich ergänzt um die vielgehypten neuen Kanäle. Genau das ist dem Team von Widerhall wichtig!

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Mag. Michael Allerstorfer

Michael Allerstorfer

Michael Allerstorfer ist bereits seit 1999 mit Begeisterung im www unterwegs. Zuerst als Entwickler, Projekt-­ und Teamleiter in einer der führenden Web-­Agenturen in Linz, zuständig für den richtigen technischen Aufbau einer erfolgreichen Website und seit 2012, nach dem zwischenzeitlichen Abschluss (2005) des Studiums für Wirtschaftsinformatik (Fachbereiche New Economy, Business & Internet) und dem Aufbau der New Media Abteilung in einer Welser Werbeagentur, ist Michael Allerstorfer nun als selbständiger Unternehmensberater und Entwickler mit dem Schwerpunkt Internet tätig. 2013 wurde sein Projekt mydojo für den Staatspreis eBusiness und Multimedia nominiert. Die mehr als 15­jährige Erfahrung im Web und sein Know How im Bereich Marketing & Kommunikation garantieren eine ganzheitliche Beratung.

Mag. Jörg Hasenleithner

Jörg Hasenleithner

Die Gesetze des Marktes faszinieren Jörg Hasenleithner seit der Schulzeit. So konnte er (nach dem BWL-­Studium mit Marketing und Organisation) im weltweit größten Marktforschungsunternehmen als Berater großer Markenartikler deren Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg verfolgen und war intensiv mit dem Thema Category Management be­fasst. Der Wechsel 1993 zu einer der Top 10 Werbeagenturen, als Kundenbetreuer bzw. als Geschäftsführer, war getragen von dem Wunsch, Marketing „zu leben“. Den Schwerpunkt bildeten, sowohl hier als auch bei einer international tätigen Agentur als Member of the Board, ganzheitliche Kommunikationslösungen und verkaufsfokussierte Kampagnen. Seit 2014 ist Jörg Hasenleithner nun als selbständiger Berater mit dem Fokus auf marktorientierte Unternehmensführung tätig.

Interview mit der Geschäftsführung von Widerhall

Um einen Einblick in die Arbeitsweise und Entstehungsgeschichte von Widerhall zu bekommen haben wir die beiden Geschäftsführer interviewt.

Wieso Unternehmensberatung und Werbeagentur?

Jörg Hasenleithner: Ursprünglich wollten wir uns auf die Beratung von Unternehmen in den Bereichen Marketing, Digitalisierung und Projektbegleitung spezialisieren. Wir glaubten, dass wir im Bedarfsfall, also für die operative Umsetzung, unter den vielen Werbeagenturen am Markt sicher eine finden würden. Die Realität sah dann aber grundlegend anders aus.
Michael Allerstorfer: Man sollte es nicht glauben, aber ein Großteil der Agenturen ist nicht am Puls der Zeit. Wir haben beispielsweise ein Konzept für eine neue Website im Zuge der Beratung erstellt und daraus ein Briefing generiert. Der Kunde beauftragte dann für die Umsetzung bei einer Agentur ein Screendesign. Erhalten hat er jedoch Lösungsvorschläge, die nicht dem Briefing entsprachen. Wesentliche Überlegungen wie beispielsweise die konzipierte Textmenge für SEO wurden der schöneren Optik geopfert und es wurde dann gegenüber dem Kunden damit argumentiert, dass sowieso niemand bereit ist, so viel Text zu lesen. Dass es aber gerade eine gute Gestaltung braucht um viele Inhalte ansprechend unterzubringen, dafür wurden kaum Ansätze geliefert.
Jörg Hasenleithner: Wir waren überrascht, wie sehr die angepriesenen Leistungen und Kompetenzen der Agenturen mit den tatsächlichen divergierten. Kann man das bei technischen Aufgabenstellungen zum Teil noch verstehen, da diese doch einiges an Expertenwissen voraussetzen, so sollte man als Kunde trotzdem davon ausgehen können, dass eine Agentur eine Leistung immer nur dann anbietet, wenn sie diese auch nach den derzeit geltenden Rahmenbedingungen umsetzen kann. Doch nicht nur im Onlinebereich erlebten wir gemeinsam mit unseren Kunden Überraschungen sondern sogar bei der Umsetzung klassischer Drucksorten!
Michael Allerstorfer: Unseren Beratungen und Konzepten liegt ein gewisses Qualitätsniveau, das wir für uns entwickelt und definiert haben, zugrunde. In der Projektbegleitung mussten wir immer wieder feststellen, dass sich externe Partner diesem Niveau nicht automatisch anpassen konnten. So musste dann immer wieder nachgearbeitet und nachgefordert werden.
Jörg Hasenleithner: Nach gut einem Jahr sind wir dann zu dem Entschluss gekommen, dass wir die Qualität, die wir uns zum Ziel gesetzt haben, nur erreichen können, wenn wir diese auch selbst umsetzen. Sicher ist es nicht ganz so einfach, eine Werbeagentur zu etablieren, aber wir haben die Beratung gegründet, um eine hohe Qualität zu liefern, da können wir nicht knapp vorm Ziel aufgeben.
Michael Allerstorfer: Mit der Anstellung unserer ersten Grafikerin zeigte sich sehr rasch, dass dies die richtige Entscheidung war. Wir waren nun in der Lage, unsere Konzepte dementsprechend zu visualisieren und konnten intern an einer Umsetzung so lange arbeiten, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Ein schöner Nebeneffekt war, dass die Umsetzungsdauer extrem zurückging. Durch die konsequente Planung der Prozesse waren die Entwürfe in kürzester Zeit beim Kunden.

Wo liegen die Herausforderungen der Zukunft?

Jörg Hasenleithner: Unserer Erfahrung nach kann eine Agentur mit der reinen Umsetzung die Kundenbedürfnisse nicht mehr befriedigen. Es geht heute nicht mehr um Print, TV und Hörfunk sondern es gibt eine Vielzahl von Medien, die jeweils eigenen Mechaniken und Richtlinien folgen. Diese gilt es, optimal für die definierten Marketingziele einzusetzen und aufeinander abzustimmen. Ein umfangreiches und vor allem ineinander greifendes Know How im Online- und Offlinebereich ist dafür mehr als nur Grundvoraussetzung.
Michael Allerstorfer: Die Digitalisierung im Marketing hat auch zur Folge, dass die Produktion viel anspruchsvoller geworden ist. Eine Website barrierefrei zu gestalten ist nicht ganz so einfach wie ein Plakat! Bedenkt man dann noch den Umstand, dass die ganze Gestaltung noch vom 4K UHD Schirm bis zum 4“ Smartphone funktionieren muss, wird es schon spannend. Dazu kommt noch, dass der Weg, den der Kunde bis zum Konsumieren der Leistung geht, ein gänzlich anderer ist. War der Weg früher vom Plakat zum POS ein relativ direkter, so geht fast jeder Weg heute einmal oder mehrfach über digitale Inhalte. Der Kunde sieht ein Plakat, einen Banner, geht auf die Website. Geht 2 Tage später wieder auf die Website. Hat eine Frage. Ruft an. Kommt 3 Tage später. Kauft. Überall muss es aber eine konsistente Darstellung der Leistung geben. Es kann nicht sein, dass im Web etwas anderes steht als auf dem Plakat oder der Mitarbeiter am Telefon von der Kampagne gar nichts weiß. Hier ist es für den Unternehmer viel anspruchsvoller geworden, er muss auf allen Kanälen präsent sein und vor allem muss er auch die für den Kanal entsprechende Übersetzung der Botschaft finden.

Mittlerweile haben Sie 2 Bücher geschrieben, warum?

Jörg Hasenleithner: Das war ursprünglich nicht geplant und ist in der Tat ungewöhnlich. Grundsätzlich haben wir um Laufe unserer Beratungen viele Konzepte und Lösungen entwickelt. Mit der Zeit hat sich hier eine Menge an Dingen und niedergeschriebenen Überlegungen angesammelt, die in Summe ein schönes Gesamtbild ergaben. Beim Versuch diese Schätze für uns selbst längerfristig abzulegen, um darauf jederzeit zugreifen zu können, kam uns der Gedanke, die Inhalte in ein Buch zusammenzufassen.
Michael Allerstorfer: Nachdem das Feedback auf das erste Buch sehr gut war, haben wir uns entschlossen, für Spezialthemen, die wir im ersten aus Umfanggründen ausgelassen hatten, einen weiteren Band zu schreiben. Mittlerweile sind wir schon so im Schreiben, dass wir uns vorgenommen haben, jedes Jahr ein Buch zu einem aktuellen Thema zu schreiben.

Bücher Widerhall

Aktuelle Publikationen von Widerhall

Um was wird es im dritten Buch gehen?

Michael Allerstorfer: Das verraten wir noch nicht, wir sind uns aber einig, dass es wieder ein Digitalthema sein wird.

Was sind die Pläne für die Zukunft?

Michael Allerstorfer: Wir sehen, dass wir mit unserem Setup sehr gute Lösungen für unsere Kunden entwickeln können. Mittlerweile sind wir bei den Mitarbeitern stark gewachsen und haben eine Größe erreicht, die es uns ermöglicht, auch große Kunden bei gleichbleibender Qualität zu beliefern. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir die Entwicklung komplett mit eigener Software im Haus anbieten können. So sind wir in der Lage, auch besondere Aufgabenstellungen ohne Kompromisse lösen zu können.
Jörg Hasenleithner: Wir haben im Laufe unseres Wachstums immer darauf geachtet, Kernkompetenzen des Unternehmens intern abarbeiten zu können. Diesem Credo möchten wir treu bleiben, da wir der Meinung sind, dass dies einer der wichtigsten Schlüssel für ein erfolgreiches Unternehmen ist.