Das Kundenmagazin hat wieder Saison!

Warum moderne Kundenmagazine mehr als Zeitung sind! Auch wenn sich ein gut gemachtes Magazin in seinem Auftritt nicht von einer Kioskzeitschrift unterscheiden darf, muss es jedoch mit seinen Inhalten einige wichtige Aufgabe für das Unternehmen erfüllen, bunte Bilderwelten und nette Headlines reichen einfach heutzutage nicht (mehr).

Ob eine Navigation, die perfekt durch (bewusst) abwechslungsreichen Content führt, ein umsetzbarer, flexibler Raster (KEINE Templates – nicht drüberschwindeln weil man sich´s leicht machen will) oder ein Editorial Design, das die einzelnen, redaktionellen Inhalte als einzigartige Erlebniswelten darstellt – die Anforderungen an ein modernes Kundenmagazin sind hoch. Im Fokus des von Widerhall entwickelten Modells zum Erstellen eines erfolgreichen Kundenmagazins – den Content Pages – steht ein klar definierter, strukturierter Prozess. Ausgehend von definierten Megathemen (Basis dafür bilden die Megatrends des Zukunftsinstitutes) wird das AIDA Modell genutzt um die Vielfalt der kommunizierten Information zu optimieren und in der Folge mit Hilfe von Mind Maps herunterzubrechen und zu multiplizieren.

Content Pages – mit strukturiertem Prozess zum Erfolg!

Megathemen kommunizieren – nicht 08/15 Blabla!

Ein Kundenmagazin ist – wie der Name schon sagt – für Kunden da. Es bietet die Chance, die sonst rein rationale Beziehung zum Unternehmen mit emotionalen Faktoren aufzuwerten und so die Kunden-Unternehmensbeziehung zu stärken.
Ein Magazin schafft die Möglichkeit, Themen in Geschichten zu verpacken, wodurch die Welt des Unternehmens mit der des Kunden verknüpft wird. So steigert sich unbewusst Loyalität und Sympathie zum Unternehmen.
Außerdem bietet ein Magazin zum Einen komplexen Themen Raum für eine detailliertere inhaltliche Darstellung und zum Anderen bietet es die Chance, Kunden durch Geschichten emotional zu berühren und ihnen dadurch die eigenen Produkte und Dienstleistungen näher zu bringen.
Vielfältiger Content intensiviert und individualisiert dabei die Interaktion mit den Kunden. Der Leser muss mit Megathemen abgeholt werden, zu spezielle Themen („Wir wollen das unbedingt erzählen!“) laden meist eher nicht zum Lesen ein.

Ein modernes Kundenmagazin ist also dann gut, wenn es spielend den Spagat zwischen Relevanz und Substanz, zwischen Neuem, Nähe und Nutzen, zwischen Emotion und Information schafft. Neben Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit ist so die Wahl der Themen für den Erfolg des Magazins essentiell. Diese sollten nicht aufgrund eines Bauchgefühls festgelegt werden sondern müssen im Vorfeld strategisch (siehe Content Pages Prozess) entwickelt werden. Vor allem müssen sie von Ausgabe zu Ausgabe neu sein oder zumindest spannend bleiben. Die Content Farm und auch die Megatrends nach Matthias Horx sind dafür nicht nur sehr hilfreich sondern verhindern auch, dass sich, wie in vielen Kundenmagazinen leider zu finden, Kochrezepte und Kreuzworträtsel ohne sinnvollem Bezug hineinschleichen - schade um den Platz!

Offline & Online im Paarlauf

Kundenmagazine in Papierform könnte man fast vergleichen mit gegen den Strom schwimmen! In einer Welt, die (zurecht) immer digitaler und schneller wird, hat die Printausgabe mehr als nur ihre Berechtigung. Nicht nur dass man sich doppelt so viel merkt, wenn man ein Exemplar physisch in der Hand hält, man liest auch länger darin, was wiederum hoffentlich heißt, dass mehr Artikel oder sogar die ganze Ausgabe gelesen werden!
Nichts destotrotz muss es, um den Anspruch eines modernen Unternehmens zu entsprechen, auch eine Online-Variante des Magazins geben! Dazu sind einige Grundregeln zu befolgen: Lesbarkeit auch mobil gegeben? Haben Grafiken und Bilder die richtige Größe?
Die Onlineversion bietet viele Zusatzmöglichkeiten wie Directlinks zur Website, Videos und Gamification und bietet viel Platz für Interaktion: Leserbriefe, Anfragen, Tipps und Tricks durch Call-to-Action-Buttons. Diese signalisieren, dass das Unternehmen seine Zielgruppe wirklich ernst nimmt und im Idealfall kann so ein Kundenmagazin sogar Conversions erfüllen!

konzentrieren sich besser, wenn sie Print lesen
vertrauen einem Unternehmen mit Kundenmagazin mehr, als einem ohne
der Leser haben schon ein Produkt gekauft, weil es in einer Kundenzeitschrift vorgestellt wurde
empfinden eine stärkere Beziehung zum Unternehmen aufgrund des Kundenmagazins

PR statt Kundenmagazin?

Hochwertige Kundenmagazine kosten, sie sind aber auch jeden Cent wert! Im Gegensatz zu PR bestimmt man selbst über den Inhalt und kein Redakteur darf hier kürzen, umformulieren, den Stil verändern und so die Botschaft aus dem ursprünglichen Rahmen herausreißen. Auch die Alleinstellung, das Look& Feel ist mit einem PR-Artikel nie gegeben, vom Platz für umfassende Information ganz abgesehen.

UND: Eine Ausgabe macht noch kein Magazin! Regelmäßigkeit ist gefragt.