SEO – WAS KANN SEARCH ENGINE OPTIMIZATION LEISTEN UND WAS SICHER NICHT?

Wir möchten hier aufzeigen, welche Aufgabenstellung mit SEO bearbeitet werden kann und welche mit Sicherheit nicht! Was ist SEO und was ist SEM – und zwar mit ganz einfachen Worten und nicht hochwissenschaftlich!

SEM, SEA UND SEO – EIN VERWIRRSPIEL DER SPEZIALAGENTUREN!

Eigentlich wäre es ja ganz einfach zu sagen, WAS man für die jeweilige Aufgabenstellung einsetzt und was nicht – wäre da nicht die Absicht vieler Agenturen, am besten alles bei jedem Kunden und für jede Problemstellung zu verwenden. Wir gehen hier einen anderen Weg! Widerhall geht auch in diesem Fall von einer vorhandenen Strategie aus (wenn diese nicht vorhanden ist, dann entwickeln wir selbige), überprüfen die technischen Voraussetzungen (sind diese überhaupt vorhanden?) und entscheiden dann, ob bzw. wie SEO eingesetzt werden kann oder nicht.

SEM: Search Engine Marketing
SEM fasst unter einem Dach SEA und SEO zusammen – beschäftigt sich also mit bezahlten und nicht bezahlten Aktivitäten, um die Performance der Website bei Suchmaschinen zu verbessern.

SEA: Search Engine Advertising
Hier werden alle bezahlten Aktivitäten eingeordnet, die bekannteste Form sind Google Adwords, die je nach Branche zum Teil im Jahr 2016 bereits unleistbar geworden sind. Unglaublich hohe Klickpreise machen einen Einsatz zum Teil unmöglich, weil einfach nicht finanzierbar und rentabel!

SEO: Search Engine Optimization
Das ist die klassische Suchmaschinenoptimierung, seitens Google teils eine Black Box die nur mit sehr viel technischem Know How ausgereizt werden kann. Widerhall besteht in diesem Fall darauf vor allem die technischen Voraussetzungen zu analysieren, das Suchvolumen zu prüfen und in der Folge die potenziellen Suchergebnisse gegenüber dem Suchvolumen zu matchen – NUR SO macht SEO im Ansatz Sinn!

DIE TECHNISCHEN VORAUSSETZUNGEN FÜR SEO – KEIN SCHERZ!

Bevor überhaupt an SEO gedacht werden kann – muss die technische Tauglichkeit UND die Funktionalität der Bedienung der Website überprüft werden. Für die technische Tauglichkeit schauen wir uns den Code an (wurde effizient programmiert, werden zu viele fertige Scripte verwendet, weil man es sich einfach machen wollte?) und verwenden die vorhandenen Analysemöglichkeiten. Man wundert sich unglaublich, wenn man die URL bei Google Speed Insights analysieren lässt. Dauert wenige Sekunden bis zum Augenblick der Wahrheit! Kurzum: Wenn die Technik nicht passt, dann braucht man auch nicht weiter über SEO nachdenken! Vor allem wird Google in diesem Bereich immer strenger. Die nächsten Technologien wie AMP (Accelerated Mobile Pages) oder ähnliche sind bereits in Vorbereitung und bringen immer neue Herausforderungen.

Grundsätzlich sollte man meinen, dass Websites heute so programmiert werden, dass diese fehlerfrei sind. Weit gefehlt. Bei fast allen Überprüfungen stellen wir fest, dass nicht einmal der Quellcode in Ordnung ist. Neben Problemen bei der Barrierefreiheit ist dies auch für moderne Browserversionen ein möglicher Stolperstein.

GIBT’S ÜBERHAUPT EIN SUCHVOLUMEN – ODER WIRD IN RINNSALEN GEFISCHT?

Dieser Punkt sollte sehr einfach beantwortet sein, wird aber trotzdem häufig nicht beachtet: Wenn kein oder zu wenig Suchvolumen vorhanden ist, dann gibt’s auch kein SEM – so weit, so gut! Neues Produkt, neue Lösung mit neuem Namen? Spezielles Produkt im B2B Bereich? Das Suchvolumen wird kaum bzw. überhaupt nicht vorhanden sein! Bewegt man sich jedoch in einem Markt mit hohem Suchvolumen im Netz – z.B. Tourismus – dann ist die weite Welt des SEO spannend – denn da gilt es jetzt Vollgas zu geben!

SEO - Suchmaschinenoptimierung im Unternehmen

SUCHVOLUMEN MATCHEN ZUM POTENTIELLEN SUCHERGEBNIS

Erst jetzt geht es darum, passend zum vorhandenen Suchvolumen das potenzielle Suchergebnis zu entwickeln. Und das sind nicht nur Angebote & Preise und möglichst groß: „Jetzt günstig wie nie kaufen!“, „Web-Rabatt“ oder „nur noch 100 Stück“ usw.

Um beim Tourismus zu bleiben bietet man Informationen der Gegend an, was man alles tun kann, welche Aktivitäten man im Sommer und Winter in Angriff nimmt, was das Hotel von anderen unterscheidet (fließendes Wasser und Kabel TV wird´s eher nicht sein) und dann, ja dann können auch Angebote als Suchergebnis einfließen. Gesetzt den Fall es sucht jemand danach. Auf jeden Fall sollte man, wenn man ein Suchergebnis zum Begriff „Winterreifen kaufen“ liefert, Winterreifen zum Verkauf anbieten und nicht ein billiges Bahnticket. Denn wenn der potenzielle Kunde etwas sucht, dann will er natürlich genau dazu auch ein perfektes Ergebnis haben, schnell geladen bitte sehr. Alles andere produziert in Folge von SEO Maßnahmen eine hohe Bouncerate (Absprungrate) aber da sind wir schon zu sehr in Details.

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