Verkaufen auf Facebook?

So verkaufen Sie auf Facebook richtig

Beim Shop auf Facebook handelt es sich um einen zusätzlichen optionalen Tab, welcher der Seite hinzugefügt wird. Damit kann man Produkte direkt auf der Seite präsentieren als auch mit Beiträgen verknüpfen. Dieses Feature selbst ist kostenlos, werden die Beiträge beworben, fallen wie bisher Schaltungskosten an. Die Produkte selbst müssen den Inhaltsrichtlinien von Facebook entsprechen. Diese sind aber weitgehend unproblematisch, außer man möchte Tabakwaren oder Drogen verkaufen, das erlaubt Facebook nicht. Mehr dazu findet man bei den Facebook Guidelines unter dem Punkt „Verbotener Content“.

So fügen Sie den Shop hinzu

Es gelten unterschiedliche Regeln für Shops aus den USA und außerhalb der USA, wir beschreiben nur den Teil für Shops außerhalb. Grundsätzlich ist es so, dass der Shop für außenstehende (nicht Administratoren) der Shop erst ersichtlich wird, wenn dieser mindestens ein Produkt enthält und das Produkt den Richtlinien entspricht. Die Überprüfung geht in der Regel aber relativ schnell.

So geht’s!

Einfach auf „Einstellungen“ der Facebook Seite gehen und dort auf „Seite bearbeiten“. Dort findet sich im unteren Bereich die Schaltfläche „Tab hinzufügen“ (Abbildung 1). Wenn man den Shop hinzugefügt hat, so erscheint dieser in der Liste der Tabs. In den Einstellungen des Tabs kann man diesen aktivieren oder deaktivieren (Abbildung 2) aber sonst nicht viel Spannendes machen.

Facebook Shop einrichten

Die Einstellungen

Auf der Seite selbst sieht man jetzt im linken Menu den neuen Bereich „Shop“ (Abbildung 3). Beim ersten Aufrufen als Admin muss man noch den Nutzungsbedingungen zustimmen (Abbildung 4). Danach kommt die Abfrage wie der Verkauf des Produktes von statten gehen soll. Entweder über Nachrichten oder einen externen Link (Abbildung 5). Option 1, also Nachricht an Verkäufer können wir im Sinn des FAGG nicht empfehlen. In Österreich sind verschiedenste Abläufe im Verkaufsprozess im Detail geregelt, unserer Meinung nach kann man dem über den Verkauf über Nachrichten als Unternehmen nicht ausreichend nachkommen. Daher empfehlen wir den Kauf über einen rechtskonformen Webshop abzuwickeln, welcher alle Rechtsvorschriften erfüllt (Widerrufsbelehrung, etc.). Danach gilt es noch die Währung des Shops auszuwählen (Abbildung 6).

Facebook Shop Details

Fast geschafft, Produkte hinzufügen!

Voila, der Shop auf Facebook ist grundsätzlich angelegt. Was noch fehlt sind die Produkte (Abbildung 7). Dieses ist relativ einfach anzulegen, Preise sind in brutto (inkl. USt.) anzugeben, da nicht zwischen gewerblichem oder privaten Käufer unterschieden werden kann (Abbildung 8). Wichtig ist, dass man für jedes Produkt eine Abbildung braucht. Es wird empfohlen, dass dieses Bild quadratisch ist, einen weißen Hintergrund hat, real dargestellt wird und sollten folgendes nicht enthalten: Wasserzeichen, Text, Werbehinweise und zeitabhängige Informationen. Witzig sind die Richtlinien vor allem in der Hinsicht, dass in den Guidelines auf korrekte Grammatik und Rechtschreibung hingewiesen wird, auch das empfehlen wir. Telefonnummer oder ähnliches sollte in der Produktbeschreibung jedenfalls nicht vorhanden sein. Ebenso wie Abkürzungen sollte man vermeiden.
Es ist sogar möglich Varianten von Produkten einzutragen, hier sollte man sich allerdings auf 4 beschränken. Jedenfalls sollte man ein Produkt nicht mehrmals eintragen und die Varianten verwenden. Nachdem aber die Produkte auf Facebook als Ankünder dienen empfehlen wir die Varianten im Webshop abzubilden und die Produkte auf Facebook wie Ankünder einzutragen. Der eigentliche Bestellprozess findet ja danach im Webshop statt.

Facebook Shop Produkte

Produkte mit Beiträgen verknüpfen

Hat man die Produkte eingepflegt so wird’s dann richtig spannend. Man hat jetzt die Möglichkeit ein Produkt bei einem Beitrag anzuhängen (Abbildung 9). Diese erscheinen bei dem Beitrag dann unterhalb des Bildes als kleine Produktvorschau, direkt mit dem Shop verlinkt (sofern man Option 2 wie vorhin beschrieben gewählt hat).

Dies ermöglicht nun dem Shopbetreiber schöne Beiträge im Sinne des Widerhall Content Generierungsmodells zu entwickeln, gleichzeitig aber die Lösung bzw. Weiterführung als Produkt anzuhängen. Wir sind gespannt, welche Möglichkeiten sich noch ergeben, gehen aber davon aus, dass man mit diesem Feature, sofern die Beiträge gut gewählt sind, erheblich mehr Klicks generieren kann als wenn man die Produkte als Beitrag anpreisen müsste.

Facebook Shop Beiträge

Kein Durchblick, alles viel zu kompliziert?

Kein Problem, wir helfen Ihnen gerne weiter und beraten Sie strategisch als auch operativ bei der Umsetzung!

Bedeutung der digitalen Marke bei der Entwicklung einer Website

11.05.2021 - Wieso es entscheidend ist, vor der Erneuerung einer Website eine digitale Marke zu entwickeln, um grundlegende Fehler zu vermeiden.

weiterlesen

Schon Platz 3 hat's bei Google schwerer

13.04.2021 - Schon länger lässt sich beobachten, dass sich das Suchverhalten immer mehr auf die vorderen und noch spezieller auf den ersten Platz bei Google zuspitzt. Wir haben uns die Unterschiede der Platzierungen 1, 2 und 3 genauer angesehen und herausgearbeitet, wie sich Impressionen zu Klicks verhalten.

weiterlesen

Social Media – ein ewiger Kampf um Aufmerksamkeit

01.03.2021 - Nur wer sich auf Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram von den anderen abhebt, wird nicht ignoriert oder gar übersehen und kann aus einer aktiven Community und großer Reichweite auch Umsätze generieren. Interessante Botschaften allein reichen nicht aus.

weiterlesen

Post-Corona: Jetzt werden Marktanteile verteilt

08.06.2020 - Michael Brandtner, Positioning Consultant und Jörg Hasenleithner von Widerhall haben sich mit dem aktuellen Stand der Markenpositionierung und dem Verhalten in Krisen beschäftigt und ziehen daraus teils sehr gravierende Schlüsse. Auf und – allen anderen – davon ist die Devise.

weiterlesen