Social Media – ein ewiger Kampf um Aufmerksamkeit

Langweilig, immer das Gleiche… Beiträge, die sich nicht von anderen abheben, werden schnell übersehen. Auf den schnelllebigen Social Media Plattformen Facebook und Instagram ist der Kampf um die Aufmerksamkeit der Nutzer besonders hart. Bei der enormen Flut an Informationen und mittlerweile auch an Werbung müssen werbliche Inhalte mittlerweile nicht nur eine interessante Botschaft haben, sondern diese muss auch besonders kreativ verpackt werden, um überhaupt eine Wirkung zu erzielen. Nur wenn das gelingt, können aus einer aktiven Community und großer Reichweite auch Umsätze generiert werden. Einfacher gesagt als getan. Denn wie erreicht man dieses Ziel? Eine allgemein gültige Antwort gibt es hier leider nicht.

Es gibt ein paar KPIs für Social Media, die man heranziehen kann, um den Erfolg bzw. Misserfolg von Beiträgen zu messen:

  • Reichweite
  • Reaktion (Gefällt mir/ Reactions)
  • Interaktion (kommentieren, markieren, teilen)

Muster brechen: Wer wagt, gewinnt!

Ähnliche Posts werden immer ähnliche Reichweiten und Interaktionen haben. Daher sollte man sich nicht davor scheuen, die Community miteinzubeziehen und bewusst Reaktionen zu provozieren – mit einer Abstimmung zum Beispiel. Dies erfolgt durch die Auswahl des passenden Emojis (Facebook Reactions) oder mit einer Antwort im Kommentarfeld. Auch die Aufforderung, Personen zu markieren, wirkt sich meist positiv auf die Statistiken aus. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Gefällt ein Beitrag nicht, bekommt man hier schnell die Quittung durch ausbleibende oder negative Reaktionen. Durch solche „Ausrutscher“ sollte man sich aber keinesfalls entmutigen lassen, denn der gesamten Entwicklung einer Unternehmensseite schaden sie in der Regel nicht. Da müsste man schon sehr über die Stränge schlagen. Kleine Missgeschicke sind meist schnell wieder vergessen.

Facebook Reactions

Immer gut durchmischen! – eine Regel, die sich in der Praxis bewährt hat

Der Mix aus Information, Interaktion und Conversion ist ein erfolgversprechendes Rezept. Das Verhältnis: 80 % – 10 % -10 %. Den Löwenanteil haben also informative und inspirierende Postings. Die restlichen 20 % teilen sich interaktive und Conversion-Beiträge.

10 Posts – 3 Arten:

  • 8 informative und inspirierende Posts
  • 1 interaktiver Post (markieren, teilen, Reaktionen provozieren)
  • 1 Conversion (Link, Angebot, etc.)
Posting-Aufteilung: informativ - interaktiv - Conversion

Conversion-Posts sind mit Sicherheit die heikelsten. Online lässt sich alles anpreisen, aber noch lange nicht verkaufen. Das ist der Punkt, an dem viele Social Media Strategien scheitern. Deshalb ein Rat: Denken Sie die Customer Journey immer zu Ende, bevor Sie einen Social Media Beitrag erstellen.
Was im Supermarkt funktioniert, nervt die meisten User von Social Media sehr wahrscheinlich. Um diese zu Klicks bzw. Käufen zu motivieren, bedarf es daher einer auf die Zielgruppe angepassten Benutzeransprache, mit der Angebote attraktiv kommuniziert werden können. Über den Preis allein wird das schwierig. Vielmehr muss eine Story – mit Experten-Tipps, etc. – um das Produkt gebastelt werden, um das Thema zu vertiefen. Dies wird aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Klicks zur Folge haben, als ein Posting, dessen einzige Botschaft ein Angebot ist.

Click Baiting vs. echte Inhalte, die Lust auf „mehr“ machen

Finger weg vom Click Baiting! Setzen Sie auf nachhaltige Effekte. Geschickt formulierte Anreißer-Texte animieren die User dazu, auf den Link zu klicken. Befindet sich dahinter jedoch kein interessanter Inhalt, sind die Besucher schnell wieder weg. Einmal enttäuscht, werden sie kaum ein zweites Mal auf diesen Trick reinfallen. Daher sollten Sie immer darauf achten, dass die Erwartungshaltung Ihrer potenziellen Kunden erfüllt und ihre Neugierde gestillt wird.
Heben Sie sich mit lässigen Bildern, markigen Sagern und natürlich – ohne geht’s in Social Media nicht – Emojis im Text von der Flut an Posting ab. Dies kann auch die Auswahl von Gefühlen oder Orten unterstützen.
Wer zudem Hashtags einfügt, verlinkt seinen Beitrag zusätzlich mit ähnlichen Themen und wird dadurch einfacher gefunden.

Auch wenn man als Unternehmen auf Facebook, Instagram und Co. vieles ohne monetären Einsatz erreichen kann, lässt sich das große Potenzial der sozialen Medien erst mit bezahlten Beiträgen voll ausschöpfen. Der wohl bedeutendste Unterschied zu organischen und gesponserten Posts, ist das Zielgruppen-Targeting durch die Auswahl von Standort, Alter, Interessen, demografischen Merkmalen und Verhaltensweisen. Hier lässt sich schon mit vergleichsweise wenig Budget viel erreichen.

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