Die Bedeutung der digitalen Marke für die Website

Mit dem richtigen Konzept zu erfolgreichem Digitalmarketing

Bei jedem Relaunch einer Website stellt sich immer wieder die Frage nach der Ausrichtung, nach dem Konzept. Leider wird hier immer noch sehr viel falsch gemacht, da viel zu sehr im Projekt und nicht im Großen gedacht wird. Mit der digitalen Marke hat man aber einen Werkzeugkoffer zur Hand, um dieses Missgeschick nicht zu begehen. Denn auch für das digitale Marketing gilt, dass das Unternehmen nach Märkten agiert und eine Innensicht vermeiden soll.

Ausgangslage

Bei vielen uns bekannten Digitalprojekten, insbesondere Relaunches von Websites, stehen wir immer mit dem Kunden vor der Herausforderung, dass interne Strukturen - Abteilungen, Produkte oder Branchen - sehr stark die Gliederung und Konzeption der neuen Website dominieren. Allerdings ist zu beachten, dass dies interne Strukturen sind, die oft durch Wachstum oder logistisch notwendig waren, die dazu passenden Märkte aber oft nicht erschließen.
Und genau da liegt das Problem bei einer Konzeption ohne digitale Marke. Es wird durch die vorhandene Innensicht am Markt vorbei konzipiert. Sicherlich wird alles ohne große Widerstände im Unternehmen abgesegnet, aber am Markt unter Mitbewerbern funktionieren diese Konzepte schlicht nicht. Damit steht nach zwei Jahren dann der nächste Relaunch ins Haus.

Kundenseite

Warum ist die Kundenseite das entscheidende bei digitalen Marketing Aktivitäten? Weil hier der Kunde das Sagen hat.
Google ermöglicht nur eine Optimierung auf vorhandenes Suchvolumen. Was niemand sucht oder auch wenig Volumen hat, auch wenn es noch so wichtig für das eigene Unternehmen ist, wird keinen Erfolg haben.
Man kann SEM (Search Engine Marketing, Marketing in Suchmaschinen) für das eigene Unternehmen nur dann einsetzen, wenn man vorhandenes Suchvolumen optimal abschöpft. Entweder mit SEO (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung), wenn es gelingt und die Geduld da ist, oder mit SEA (Search Engine Advertising, Werbung in Suchmaschinen) indem man Werbung schaltet.
Schon bei diesem Beispiel sieht man, dass sich das Unternehmen dem Markt unterzuordnen hat. Der Markt passt sich nicht an das Unternehmen an und der Markt verzeiht auch nicht.

Auch bei Social Media gilt es diese Themen zu beachten:
Hier gibt es ebenso, wie bei der Suchmaschine, organische Reichweite (Fans der Unternehmensseite, welche angesprochen werden können und wo die Beiträge in den Feeds landen) oder aber auch gesponserte Werbeanzeigen. Das tolle aber auch wichtige an den Werbeanzeigen ist, dass diese ganz gezielt an Personengruppen ausgespielt werden können. Aber hier liegt auch das Problem: Viele wichtige Merkmale können nicht gezielt getargetet werden. Es gibt z.B. keine Targetingoption für „Arzt“. Damit zeigt sich auch hier wieder, welche Probleme eine Konzipierung von Kampagnen ohne Weitsicht mit sich bringen. Daher im nächsten Abschnitt eine kurze Einführung, wie eine Kampagnenplanung richtig gemacht wird.

Umsetzung digitale Marke

Wie geht man also richtig vor? Genau, man erarbeitet den Markt. Es gibt leider für keine Branche dieser Welt fertige Pläne im Internet, die alle relevanten Themen und Suchvolumen für „Ihren Markt“ aufzeigen. Daher gibt es Widerhall – wir erarbeiten das für Sie und natürlich mit Ihnen. Mit der digitalen Marke wird alles Bisherige unter dem Titel „Digitale Vergangenheit“ detailliert aufgearbeitet und alles Bestehende mit Empfehlungen und Handlungsanweisungen optimiert. Vielerorts finden sich dann auch noch große blinde Flecken, wo ein marktorientiertes Konzept erarbeitet wird, das genau diese Flecken strategisch bearbeitet.

Kernstück aller Planungen ist die Content Farm. Bewegt man sich im realen Marketing gerne geographisch, so gibt es für digitales Marketing diese Karte in der Regel nicht. Die Content Farm ist genau das ideale Produkt, um eine strategische Themenlandkarte zur Verfügung zu haben und so die gesamten Kommunikationsmaßnahmen im Unternehmen gebündelt abzuarbeiten und auch am Markt zu penetrieren.
Auch hier wieder ein Beispiel: Es gibt Themen, wo es viel Suchvolumen gibt, bei denen man sich nach dem Markt richten muss. Diese speziellen Themen gehören genau mit den exakt abgestimmten Maßnahmen besetzt, sonst macht es ein anderer. Gibt es kein Suchvolumen, dann kann man sich jegliche Maßnahmen in dieser Hinsicht sparen und wird verstärkt z.B. Social Media mit diesem Thema bespielen, um entsprechend wahrgenommen zu werden. Aber auch hier gilt, zuerst die Selektion in den Ads überlegen, anschließend die Creatives und dann die Landingpage mit entsprechendem Content entwickeln. Es ist nicht sinnvoll, eine bestehende Landingpage der Seite, die es bereits gibt, mit irgendeiner Zielgruppe (18 bis 65+, männlich, wohnhaft in Österreich, interessiert sich für Wellness) zu bespielen, für die zudem noch ein langweiliges Creative mangels Möglichkeiten entwickelt wurde. Digital wird das Pferd oft von hinten aufgezäumt, aber so kommt man zu keinen Kunden.

Mehr Fragen als Antworten, oder leicht verunsichert? Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

Schon Platz 3 hat's bei Google schwerer

13.04.2021 - Schon länger lässt sich beobachten, dass sich das Suchverhalten immer mehr auf die vorderen und noch spezieller auf den ersten Platz bei Google zuspitzt. Wir haben uns die Unterschiede der Platzierungen 1, 2 und 3 genauer angesehen und herausgearbeitet, wie sich Impressionen zu Klicks verhalten.

weiterlesen

Social Media – ein ewiger Kampf um Aufmerksamkeit

01.03.2021 - Nur wer sich auf Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram von den anderen abhebt, wird nicht ignoriert oder gar übersehen und kann aus einer aktiven Community und großer Reichweite auch Umsätze generieren. Interessante Botschaften allein reichen nicht aus.

weiterlesen

Post-Corona: Jetzt werden Marktanteile verteilt

08.06.2020 - Michael Brandtner, Positioning Consultant und Jörg Hasenleithner von Widerhall haben sich mit dem aktuellen Stand der Markenpositionierung und dem Verhalten in Krisen beschäftigt und ziehen daraus teils sehr gravierende Schlüsse. Auf und – allen anderen – davon ist die Devise.

weiterlesen