Warum Digital Signage nur mit Content erfolgreich sein kann!

Digital Signage wurde schon oft totgesagt und genauso oft als Heilsbringer am POS gefeiert!
Kurz zur Begriffsdefinition – was ist Digital Signage? Darunter versteht man im Wesentlichen die Kommunikation mit Hilfe von digitalen Bildschirmen in Richtung unterschiedlichster Zielgruppen. Dies kann sowohl am POS sein als auch im Außenbereich, Stichwort „elektronisches Plakat“. Die Konkretisierung der Inhalte muss je nach Einsatzbereich individualisiert werden, auf hochfrequenten Einkaufsstraßen an Hausmauern muss anderer Content laufen als im Store selbst!

„Was ist nur mit Digital Signage los?“ könnte man salopp formulieren. Warum gibt es hier nur zögerlich Erfolge, obwohl der digitale Bereich an allen Ecken und Enden boomt und scheinbar nach oben keine Grenzen gesetzt sind? Warum gelingt es Digital Signage nicht, die Lücke am POS zwischen klassischer Kommunikation und dem endgültigen Kaufakt im Handel zu füllen? Und warum kann Digital Signage nicht die langersehnte Unterstützung der Verkaufsmannschaften in den verschiedensten Branchen bringen? Ein Blick auf die historische Entwicklung ist zur Beantwortung nützlich:

AUCH IM FALLE VON DIGITAL SIGNAGE GILT: TECHNIK IST NICHT ALLES!

Zu Beginn von Digital Signage war die Idee technikgetrieben. Es gab plötzlich große Bildschirme, die mit Hilfe der digitalen Möglichkeiten individuell angesteuert werden konnten. Es war auch schon möglich, große Datenmengen zu übertragen, wöchentliche, ja sogar tägliche Änderung des Contents schien kein Thema zu sein. Dann war HD angesagt, noch höhere Qualität zu noch höheren Kosten war die Devise. Und genau das war der Hasenfuß an der grundsätzlich guten Idee des Themas Digital Signage: Die Kosten! Hohe Kosten für Bildschirme, für technische Umsetzung und Ansteuerung, hohe Kosten für die benötigten Rechnereinheiten etc., etc. . Kosten, die in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen Output standen! KPI´s definieren – womit?

DIE EINFÜHRUNG DES TV OHNE TV-SENDER WÄRE AUCH GESCHEITERT!

Denken wir mal an die Einführung des TV. Zugegeben, schon eine Weile her – aber mit der Einführung von Fernsehgeräten wäre man gescheitert, und zwar ordentlich, hätte man von früh bis spät nur das Testbild gesendet! Und genauso verhielt es sich (oder verhält sich immer noch so) mit Digital Signage. Man dachte lange Zeit, dass die Vielzahl an vorhandenem Material ausreicht, um die Bildschirme zu bespielen. Vorhandene TV- und Image-Spots, Material aus vorhandenen Youtube Kanälen und Power-Point Präsentationen sollten ja wohl genügen. Und genau hier machten sämtliche Agenturen, Händler und alle jene, die sich mit diesem Thema rund um den Globus auseinandergesetzt haben, einen Kardinalfehler, denn: Digital Signage braucht ein fundiertes Konzept, damit es funktioniert! So wie jedes andere Werbemittel auch, muss man sich im Voraus überlegen, was man damit erreichen möchte. Mehr Warenkorbumsatz? Mehr Aktionen verkaufen? Cross-Selling? Neue Kategorien anpreisen?

DIE 3 ZAUBERWÖRTER DES DIGITAL SIGNAGE: UNTERHALTEN – INFORMIEREN – VERKAUFEN!

Content Marketing muss einen fixen Platz einnehmen, wenn man ein erfolgreiches Digital Signage Projekt umsetzen möchte.

Digital Signage Content

Permanent sucht man im Handel nach Möglichkeiten, um Preis und Aktionen als Haupt-Kaufargumente etwas entgegensetzen zu können. Der Kunde der heutigen Zeit verlangt einfach „Mehr“, um überzeugt zu werden. -10% reicht bei weitem nicht mehr aus! Nachhaltigkeit und Regionalität sind zwei Beispiele, die in unterschiedlichster Ausprägung verlangt werden. Aber es würde nicht reichen, diese Themen mit einem 08/15 Imagespot und einem Angebot im Anschluss zu kommunizieren.

Denn Regionalität bedeutet in Ostösterreich etwas ganz anderes als im Westen. Wir verwenden zur Entwicklung von Content das AIDA Modell in Verbindung mit Mind Mapping für die Generierung unterschiedlichster Themen. Das garantiert, dass wir von der Holzhammer-Push-Methode wegkommen. Der Kunde will unterhalten UND informiert werden bevor er mit Angeboten konfrontiert wird. Und zwar so, dass dies glaubwürdig ist und auch einen Neuigkeitswert hat. Nur dann kann Digital Signage die Lücke schließen zwischen klassischer Kommunikation und dem Auftritt am POS.

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